Dos and Don'ts im aktuellen Trainingsalltag

Valentin Belz 6. August 2020

"Früher war vieles einfacher". Das darf derzeit ohne Weiteres behauptet werden, finden doch beispielsweise immer noch nicht wirklich viele Rennen statt. Das hat bestimmt auch Einfluss auf dich und deinen Trainingsalltag. Wir haben die wichtigsten Dos and Don'ts für die aktuelle Phase zusammengefasst.

Dos

  • Ziele setzen: 

Ziele motivieren, beeinflussen deine Psyche und helfen dir, dein Training regelmässig zu absolvieren, Erfolgserlebnisse zu haben und dadurch auch in der aktuellen Situation positiv zu bleiben.

  • Basispflege: 

Egal, was und wann du etwas anpeilst, deine Grundlagenausdauer solltest du nie vernachlässigen. Im Gegenteil! Sie sollte stets den Hauptteil deines Trainingsvolumens ausmachen.

  • Gymnastik: 

Um Verletzungen vorzubeugen, pflege deinen ganzen Bewegungsapparat mehrmals wöchentlich mit kräftigenden und lösenden Übungen. 

  • Schnelligkeit: 

Wenn du dein Leistungsniveau halten oder verbessern möchtest, baue bewusst intensive Elemente in dein Training ein.

  • Neue Reize: 

Überrasche deinen Körper immer mal wieder mit einem neuen Reiz, so dass er sich aufs Neue anpassen muss.

Don'ts

  • Warten bis Normalität einkehrt: 

Niemand kann uns das verlässlich voraussagen. Umso wichtiger ist es, dass du in den Aktionsmodus gelangst, positiv bist und das Schicksal in deine Hände nimmst.

  • Erholung unterschätzen: 

Einverstanden, Ausdauer hat viel mit Fleiss zu tun. Auf einen Trainingsreiz muss aber immer genügend Erholung folgen, sonst findet keine Anpassung im positiven Sinne statt.

  • Oberkörper vernachlässigen: 

Die Bewegung beim Laufen oder Radfahren findet nicht nur in den Beinen statt. Wer einen starken Rumpf hat und den Kräften gewachsen ist, kann mehr leisten!

  • Hungern für das Renngewicht: 

Das Körpergewicht hat unbestritten entscheidenden Einfluss auf deine Leistung. Doch wer in den letzten Tagen vor einem Rennen zu wenig isst, riskiert, dass es insbesondere bei längeren Belastungen zur unerwünschten Begegnung mit dem Hammermann kommt.

  • Extrembelastungen: 

So reizvoll das Laufen in den Bergen ist, so sehr sollte man Vernunft walten lassen und extrem lange Läufe oder solche mit vielen negativen Höhenmetern nur nach guter Vorbereitung absolvieren.