Geheimtipps fürs Sommertraining

Valentin Belz 28. Juni 2017

  1. Sei flexibel mit dem Trainingsstart
    Verlege die Startzeit deines Trainings auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Die Intensität des Trainings kann dadurch deutlich höher gewählt werden, weil der Körper nicht übermässig stark gekühlt werden muss. Zudem braucht die Erholung weniger Zeit, weil unter anderem der Flüssigkeitsverlust tiefer ist.
  2. Wähle alternative Routen
    Weiche von deiner Standardrunde ab und wähle Strecken, die weniger besonnt sind. Läufer und Walker suchen idealerweise Strecken im Wald, während Radfahrer die schattigere Seite für den Aufstieg wählen.
  3. Kühle dich vor, während und nach dem Training 
    Nimm bereits vor dem Training eine kühle Dusche und senke so deine Körperkerntemperatur. Oder starte zumindest mit nassem Shirt und nassen Haaren. Davon profitierst du während der ersten Phase deines Trainings. Im weiteren Verlauf deiner Einheit empfiehlt es sich, den Kopf, den Oberkörper und die Extremitäten immer wieder mit Wasser zu kühlen. Zurück zu Hause hilft es, wenn du ein kühles Bad nimmst.
  4. Reduziere die Intensität
    Deine gewohnte Pace solltest du bei extremen Bedingungen reduzieren, gegebenenfalls sogar die Trainingsform anpassen (zum Beispiel ein Dauerlauf anstelle eines Intervalls). Denn vergiss nicht, dass du Energie für die Kühlung brauchst, die du ansonsten für die Fortbewegung einsetzen könntest. 
  5. Sei positiv
    Zugegeben, die Hitze ist nicht jedermanns Sache und fordert unser Herz-Kreislauf-System sehr intensiv. Aber wir können es nicht ändern. Wer dies akzeptiert und das Beste aus der Situation macht, ist glücklich und wird diesen Sommer viele positive Sportmomente erleben.