Regeneration: Nutze die Fähigkeiten des Wassers!

22. März 2018

Dieser Artikel wird präsentiert von Bad Zurzach

Trainieren und Regenerieren gehören zusammen wie Tag und Nacht. Ist die Regenerationszeit zu kurz oder fällt ganz aus, kann es zu Verletzungen und im schlimmsten Fall sogar zu langfristigen Schäden kommen. Übertraining bedeutet ausserdem Stress. Der wiederum sorgt für die Ausschüttung des Hormons Cortisol, das den Muskelaufbau hemmt und sogar muskelabbauend wirken kann. 

Deshalb ist es wichtig, dass du zwischen den Trainingseinheiten genügend Entspannungsphasen einplanst. Und was gibt es Wohltuenderes als einen Aufenthalt im warmen Thermalwasser? Dieses schafft Bedingungen, die denen im Mutterleib ähnlich sind und für Tiefenentspannung und damit für eine deutliche Reduktion von Cortisol sorgen. Letzteres hat übrigens eine kürzlich durchgeführte Studie der Medizinischen Universität Graz und des Landesklinikums St. Pölten sogar wissenschaftlich nachgewiesen. Ausserdem lockert das warme Wasser die Muskeln, stärkt die Abwehrkräfte, unterstützt den Bewegungsapparat und fördert die Durchblutung.

Wir und das Wasser

Von aussen ist Wasser angenehm und gesundheitsfördernd für uns – aber in unserem Inneren ist es lebensnotwendig. Denn es ist mit 50 bis 75% der Hauptbestandteil des menschlichen Körpers und wird durch die unterschiedlichsten Stoffwechselvorgänge ständig verbraucht – bei der Ausscheidung über Urin und den Darm, beim Schwitzen und sogar beim Atmen. Deshalb ist es der lebensnotwendige Faktor für Gewebe, Zellen, Lymphe, Blut und alle Drüsensekrete und zuständig unter anderem für folgende Funktionen:

  • Es reguliert die Körpertemperatur, die in einem Bereich um 37°C liegen muss; dies einerseits durch die Verteilung der aus der Nahrung gewonnenen Wärmeenergie im Körper, andererseits bei der Kühlung durch Schwitzen.
  • Es ist ein wichtiges Transportmittel im Stoffwechsel. 
  • Es löst Stoffe aus Geweben heraus, unter anderem Abbauprodukte und Giftstoffe. Steht im Körpergewebe zu wenig Wasser zur Verfügung, «verschlackt» der Körper.
  • Es reguliert den pH-Wert im Inneren des Körpers als elektrolytischer Puffer für Säuren und Laugen. Bei Wassermangel übersäuert der Körper in der Regel.

 

Die Zauberkraft des Thermalwassers

Die Inhaltsstoffe, die Thermalwasser von normalem Quellwasser unterscheiden, nehmen wir über die Haut auf. Zudem kommt es an der Körperoberfläche zu chemischen und physikalischen Reaktionen. Die verschiedenen Stoffe helfen bei den unterschiedlichsten Beschwerden: Der Schwefelanteil lindert Haut- und rheumatische Muskel- und Gelenkerkrankungen, die Kohlensäure kann bei leichten und mittleren Blutdruck-und Kreislaufbeschwerden helfen und regt spürbar die Durchblutung an, und ein besonders hoher Salzgehalt des Wassers wirkt sich positiv bei Muskel- und Gelenkproblemen aus. Im Wasser wiegen wir ausserdem weniger als 10 Prozent unseres Gewichtes, deshalb fallen uns auch Bewegungen leichter.

Entspannung ist auch Training

Im Thermalbad Zurzach strömen seit 1955 jede Minute 435 Liter Heilwasser mit einer Temperatur von 39,9° C aus der Glaubersalz-Quelle aus 430 Metern Tiefe an die Oberfläche. Mit ihren 2000 m2 ist die Badelandschaft die grösste künstliche Thermalwasser-Fläche der Schweiz. Das Thermalwasser ist geruchsneutral, und zur Lockerung massieren zahlreiche Massagedüsen von den Zehen bis zum Nacken alle Muskeln. Beste Voraussetzungen also für eine wohltuende Entspannungseinheit nach dem Training. Um den Kreislauf nicht zu sehr zu belasten, solltest du jeweils nach etwa 20 Minuten Badezeit eine Pause einlegen, bevor du einen weiteren Durchgang beginnst. 

Mehr Information: www.thermalbad.ch