Sonnenschutz beim Sport

7. Juli 2020

Es ist Sommer und immer häufiger scheint die Sonne. Sie hellt die Stimmung auf und bräunt den Teint. Doch gleichzeitig müssen sich Sportlerinnen und Sportler auch vor ihr schützen. Die wichtigsten Punkte.

 

Hauttyp bestimmen

Die Höhe des Lichtschutzfaktors hängt in erster Linie vom eigenen Hauttyp ab. Aus dem Hauttyp lässt sich die persönliche Eigenschutzzeit schliessen. Die Eigenschutzzeit multipliziert mit dem Lichtschutzfaktor ergibt die maximale Aufenthaltsdauer an der Sonne. Schweiss und Wasser können den Lichtschutzfaktor um bis zu 10 Prozent mindern, da sie die Haut aufweichen und lichtdurchlässiger machen. Daher gilt als erste Regel: hoher Lichtschutzfaktor und nachcremen! Für Sportler wird ein Schutzfaktor von mindestens 30 empfohlen, besser sogar 50. Und ebenso wichtig ist, dass das Sonnenschutzprodukt wasserfest ist.

Spray oder Gel?

Von Spray über Gel bis hin zu Lotion oder Creme: Sonnenschutzmittel gibt es in unterschiedlichster Konsistenz. Beim sportlichen Einsatz können dickflüssige Cremes von Nachteil sein, da sie im Extremfall einen Wärmestau auslösen können. Hier sind Lotions oder Sprays geeignet, die zudem den Vorteil haben, dass sie sich besser auftragen lassen. Andererseits weisen Lotions und Sprays meist einen geringeren Lichtschutzfaktor auf. Für Leute mit Hautproblemen wie Akne empfehlen sich eher dünnflüssigere Produkte als Cremes.

Vor dem Sonnenbad eincremen

Sonnenprodukte sind grundsätzlich mit zwei unterschiedlichen Arten von Filtern ausgestattet: chemischen und physikalischen Filtern. Physikalische Filter, auch Pigmentfilter genannt, werden vor allem bei hohem Lichtschutzfaktor eingesetzt. Die Wirkung setzt ohne Zeitverzögerung nach dem Auftragen ein. Für Kleinkinder sind Pigmentfilter daher ein Muss und auch für Sportler machen sie Sinn, vor allem an den exponierten Stellen wie Nasen, Stirn und Ohren. Chemische Filter enthalten Stoffe, welche die Lichtenergie der UV Strahlen aufnehmen und in Wärme und Reste von harmloser Lichtenergie umwandeln. Wer Schutzmittel mit chemischen Filtern anwendet, sollte diese 20 bis 30 Minuten vor dem Aufenthalt an der Sonne auftragen.

Sonnenschutz und Wettkampf

Gerade bei langen Wettkämpfen wie Marathon oder Ironman ist die Gefahr gross, einen Sonnenbrand einzufangen. Nach Möglichkeit sollte der Körper daher auch bei grosser Hitze möglichst grossflächig (auch Kopfschutz beachten!) mit Kleidung bedeckt sein und in regelmässigen Abständen erneut eingecremt werden.

Wer viel schwitzt, verliert unter anderem auch viel Salz. Wie wichtig das weisse Gold gerade für Sportler ist, liest du hier.